Heizlast & hydraulischer Abgleich

Der hydraulische Abgleich –
korrekt gerechnet, nicht geschätzt.

Ob als Pflichtnachweis für Ihre Wärmepumpen-Förderung oder weil einzelne Räume nicht warm werden: Wir berechnen Ihre Heizlast und den Abgleich nach Verfahren B – unabhängig und nachvollziehbar.

Zwei Anlässe

Sie sind aus einem von zwei Gründen hier

Beide führen zum selben Ziel: einer sauber gerechneten Grundlage. Erkennen Sie sich wieder?

Sie brauchen den Nachweis
Förderung · Wärmepumpe

Für die Förderung Ihrer neuen Heizung – besonders einer Wärmepumpe – verlangt die BAFA einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B. Ohne diesen Nachweis gibt es keine Förderung.

Ihre Heizung läuft nicht rund
Kalte Räume · hohe Kosten

Einzelne Räume bleiben kalt, andere sind zu warm, die Heizkosten sind zu hoch. Meist liegt das daran, dass die Wärme im System ungleich verteilt ist – genau das behebt ein hydraulischer Abgleich.

Wie es wirkt

Was ein hydraulischer Abgleich macht – einfach erklärt

In vielen Heizungen fließt das warme Wasser den Weg des geringsten Widerstands: Heizkörper nahe der Heizung werden zu heiß, weiter entfernte bleiben kühl. Damit auch die kalten Räume warm werden, wird die Vorlauftemperatur unnötig hochgedreht – das kostet Energie.

OHNE ABGLEICH 24 °C 21 °C 22 °C 17 °C nah: zu heiß · fern: zu kalt MIT ABGLEICH (VERFAHREN B) 21 °C 21 °C 21 °C 21 °C jeder Heizkörper bekommt genau seine Wassermenge Strichstärke der Anschlüsse = durchfließende Wassermenge · ▸◂ = voreinstellbares Ventil

Das Grundproblem in einem Bild: Ohne Abgleich regelt die Physik die Wärmeverteilung – mit Abgleich regeln es voreingestellte Ventile.

Beim hydraulischen Abgleich wird berechnet, wie viel Wärme jeder einzelne Raum braucht, und jeder Heizkörper exakt darauf eingestellt. Das Ergebnis: gleichmäßige Wärme, niedrigere Vorlauftemperatur, spürbar weniger Heizkosten. Bei einer Wärmepumpe ist das besonders wichtig – sie arbeitet nur mit niedriger Vorlauftemperatur wirklich effizient.

Die Grundlage dafür ist die Heizlastberechnung nach DIN EN 12831: Sie ermittelt den genauen Wärmebedarf jedes Raums. Genau diese Berechnung braucht es auch, um eine Wärmepumpe richtig zu dimensionieren.

~70 %
der Heizungsanlagen in Deutschland sind nicht korrekt abgeglichen
bis 20 %
geringere Heizkosten durch einen hydraulischen Abgleich

Verfahren A / B

Nicht jeder Abgleich ist gleich

Es gibt zwei Verfahren. Das eine schätzt, das andere rechnet.

Verfahren A
überschlägig · geschätzt

Überschlägige Einstellung, schnell und günstig. Für die Wärmepumpen-Förderung nicht ausreichend.

Datenbasisgeschätzt
WP-Förderungnicht ausreichend
Aufwandgering
Ergebnisgrob
Pflicht für WP-Förderung
Verfahren B
raumweise · gerechnet

Vollständige Heizlastberechnung nach DIN EN 12831, raumweise, mit Berechnung des Rohrnetzes und jedes einzelnen Ventils. Das Verfahren, das die BAFA verlangt – und das Ihre Anlage wirklich effizient macht.

DatenbasisDIN EN 12831
WP-Förderunganerkannt
Aufwandvollständig
Ergebnisraumgenau
Warum wir das unabhängig rechnen

Wir verkaufen keine Heizung. Damit haben wir kein Interesse daran, Ihre Anlage „sicherheitshalber" größer auszulegen, als sie sein muss. Eine korrekt berechnete Heizlast ist die Grundlage für eine richtig dimensionierte Wärmepumpe – eine zu groß gewählte Anlage kostet Sie über Jahre unnötig Strom. Wir liefern die saubere Berechnung und arbeiten dabei mit Ihrem Heizungsbauer zusammen.

Leistungsumfang

Das ist im Abgleich nach Verfahren B enthalten

Die Detailtiefe ist der Unterschied zwischen gerechnet und geschätzt.

Aufnahme vor OrtErfassung Ihrer Heizungsanlage, der Heizkörper und aller Räume.
Raumweise HeizlastberechnungWärmebedarf jedes einzelnen Raums nach DIN EN 12831.
Rohrnetz & WassermengenBerechnung des Rohrnetzes und der erforderlichen Durchflussmengen.
Ventil-VoreinstellungAuslegung und Voreinstellwerte für jedes einzelne Heizkörperventil.
Pumpe & VorlauftemperaturEmpfehlung zur Einstellung von Heizungspumpe und Vorlauftemperatur.
Dokumentation inkl. VdZ-NachweisVollständige Unterlagen samt VdZ-Nachweis für Ihre BAFA-Förderung.

Förderung & Pflicht

Pflicht für die Heizungsförderung – wir liefern den Nachweis

Wer eine neue Heizung über die BAFA fördern lässt, besonders eine Wärmepumpe, braucht einen hydraulischen Abgleich nach Verfahren B. Wir erstellen die Berechnung und den dafür nötigen VdZ-Nachweis.

Als eigenständige Heizungsoptimierung wird der Abgleich gefördert, mit einem individuellen Sanierungsfahrplan steigt der Satz. Wird er zusammen mit einem Heizungstausch durchgeführt, läuft er im Fördersatz der neuen Heizung mit.

15 %
als eigenständige Heizungsoptimierung
20 %
in Kombination mit einem iSFP
Verfahren B
Pflichtnachweis für die Wärmepumpen-Förderung

Ablauf

So läuft es ab

1
Kostenloses Erstgespräch

Wir klären Ihr Anliegen – Fördernachweis oder Heizungsproblem – und ob bzw. wann der Abgleich sinnvoll ist.

2
Aufnahme vor Ort

Wir erfassen Anlage, Heizkörper und Räume – die Datenbasis für eine belastbare Berechnung.

3
Berechnung nach Verfahren B

Heizlast, Rohrnetz und Ventileinstellungen werden raumweise nach DIN EN 12831 berechnet.

4
Einstellwerte & Dokumentation

Sie erhalten die Voreinstellwerte und die vollständige Dokumentation inklusive VdZ-Nachweis für Ihre Förderung.

Wer wir sind

Unabhängig gerechnet – weil wir keine Heizung verkaufen

Mario und Enes, Energie-Effizienz-Experten von EVION Ingenieure

Wir sind Mario und Enes – Energie-Effizienz-Experten mit abgeschlossenem Studium der Energie- und Gebäudetechnik, gelistet in der Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes. Wir rechnen Ihre Heizlast und den Abgleich nach anerkanntem Verfahren – unabhängig, weil wir keine Heizungen verkaufen, sondern die korrekte Berechnungsgrundlage liefern.

Energieeffizienz-Expertenliste des Bundes Unabhängig · wir verkaufen keine Heizungen

Preise

Transparente Preise

Für ein Einfamilienhaus liegt ein hydraulischer Abgleich nach Verfahren B je nach Anzahl der Heizkörper und Zustand der Anlage üblicherweise ab 595 €.
Den genauen Preis nennen wir Ihnen verbindlich vor der Beauftragung. Über die Förderung holen Sie einen Teil davon zurück.

Müssen einzelne Thermostat- oder Voreinstellventile getauscht werden, kommen dafür ggf. geringe Zusatzkosten je Heizkörper hinzu – das besprechen wir vorab transparent mit Ihnen.

Ersparnisrechner

Berechnen Sie Ihre Ersparnis

Schieben Sie den Regler auf Ihre jährlichen Heizkosten und wählen Sie Gebäudezustand sowie Heizsystem aus, um Ihr Sparpotenzial durch einen hydraulischen Abgleich zu berechnen.

162 €
Ersparnis pro Jahr
324 kg
CO₂-Einsparung / Jahr
6,2 Jahre
Amortisationszeit

Nächster Schritt

Sie planen eine neue Heizung oder Wärmepumpe?

Der hydraulische Abgleich ist meist nur ein Baustein. Wir begleiten auch die Förderung Ihrer neuen Heizung und weiterer Einzelmaßnahmen – von der Antragstellung bis zum Nachweis.

Förderung & Umsetzung ansehen

Von der Antragstellung bis zum Nachweis – wir begleiten Sie.

Hydraulischen Abgleich anfragen

unverbindlich · wir melden uns innerhalb von 24 Stunden

Häufige Fragen

Was Eigentümer am häufigsten fragen

Brauche ich für meine Wärmepumpen-Förderung wirklich Verfahren B?

Ja. Die BAFA verlangt für die Heizungsförderung den hydraulischen Abgleich nach Verfahren B mit dem entsprechenden VdZ-Nachweis. Ohne diesen Nachweis wird die Förderung nicht ausgezahlt.

Macht das nicht mein Heizungsbauer mit?

Oft ja – viele Betriebe führen den Abgleich beim Heizungstausch mit durch. Wir liefern die unabhängige, vollständig gerechnete Grundlage, besonders wenn es um die richtige Dimensionierung Ihrer Wärmepumpe geht, und arbeiten dabei mit Ihrem Betrieb zusammen.

Was bringt mir der Abgleich, wenn ich keine Förderung brauche?

Gleichmäßige Wärme in allen Räumen, eine niedrigere Vorlauftemperatur und in der Regel spürbar geringere Heizkosten.

Wann sollte der Abgleich gemacht werden?

Bei einer neuen Wärmepumpe idealerweise vor dem Einbau, damit die Heizlast direkt in die Auslegung der Anlage einfließt.